4. Februar 2018

Freiheit für Palästina & Kurdistan!

Transparent auf der Hamburger Demonstration gegen die Aggression der Türkei gegen die kurdischen Gebiete Nord-Syriens.

Es lebe der Kampf um nationale und soziale Befreiung der unterdrückten Nationen! Tod dem Imperialismus - Tod den Besatzern!

30. Januar 2018

30.01.1972 - Bloody Sunday

Am 30.01.1972 schossen englische Soldaten des Parachute-Regiments auf eine Demonstration für die jüngsten Gefangenen des irischen Widerstands und töteten 14 Patrioten.

Eine Demonstration gegen den reaktionären Terror der britischen Besatzer, wurde im Kugelhagel beendet!
Die Reaktion auf das Massaker, war eine kurze und intensive Zuspitzung des Kampfes gegen die Besatzer, sowie eine Welle des Zorns des irischen Volkes, welche unter anderem darin gipfelte, das wütende Massen die britische Botschaft stürmten und bis auf die Grundmauern niederbrannten. Die irischen Rebellen rächten die Bluttat mit taktischen Offensiven. So wurde unter anderem nicht einmal 4 Wochen später die Kaserne der Soldaten attackiert, welche abgedrückt hatten.

26. Januar 2018

LLL-Demonstration und Märtyrersponti in Neukölln 2018

Hamburg: Prozessauftakt gegen den Revolutionär Musa Asoglu

Gestern begann vor dem Oberlandesgericht Hamburg der § 129b-Prozess gegen den Revolutionär Musa Asoglu, dem eine Führungsposition in der DHKP-C (Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) der Türkei unterstellt wird. Die DHKP-C führt in der Türkei den bewaffneten, antiimperialistischen Kampf für eine wirklich, völlig unabhängige Türkei aller Völker, die sich zu einem sozialistischen Staat entwickeln soll.

Eine kleine Delegation des Jugendwiderstand besuchte gemeinsam mit lokalen Sympathisanten den Prozessauftakt und die Solidaritätskundgebung vor dem Gericht. Um die 120 Menschen nahmen an der Kundgebung teil und zeigten mit einem roten Fahnenmeer und lauten Sprechchören, dass Musa Asoglu keineswegs alleine ist.

25. Januar 2018

Solidarität mit dem kurdischen Volk von Afrin!

Vorweg: Der „syrische Bürgerkrieg“ ist ein inner-imperialistischer Stellvertreterkrieg auf dem Rücken des syrischen Volks, der Araber, Kurden, Aramäer, Assyrer, Turkmenen und anderen Ethnien die in Syrien leben. Die Hauptschuld an Blutbad und Völkermord dort trägt der US-Imperialismus und seine verschiedenen Lakaien in der Region (Saudi-Arabien, Türkei, Quatar, Israel & Co), die durch ihre Interventionen, Aggressionen und Söldnerbanden alles in Bewegung setzten. Syrien – ein habfeudaler und halbkolonialer Staat unter Abhängigkeit und Führung durch den russischen Imperialismus – ist zum zentralen Schlachtfeld im Kampf der Yankees ihre Welthegemonie weiter durchzusetzen und des russischen Imperialismus nicht klein beizugeben, sondern selbst wieder aufzusteigen, geworden.

Es gibt in diesem Konflikt aktuell keine relevante, organisiert und bewaffnet kämpfende Fraktion, die das internationale Proletariat und die Kommunisten repräsentiert.

Die USA sind der Hauptfeind der Völker der Welt und gerade dort, zwischen dem zionistischen Kolonialgebilde Israel, dem kurdenmordenden NATO-Staat Türkei, dem mehrfach geschundenen und besetzten Irak, den künstlichen Monarchien von Yankee-Gnaden wie in Saudi-Arabien und dem ausblutenden Syrien wird das sehr deutlich. Sie sind verantwortlich für alle bluttriefenden Entwicklungen in dieser Region! Deswegen ist es unentschuldbar aus einem „taktischen Bündnis“ heraus, diesen Völkerfeinden zu ermöglichen 13 Militärbasen in einem fremden Land zu errichten. Jede imperialistische Intervention und Einmischung ist zu bekämpfen und die Parole muss ganz richtig lauten: Tod den Besatzern!

17. Januar 2018

Das Lenin-Liebknecht-Luxemburg- Wochenende 2018

Hinter uns liegt ein erfolgreiches Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende zu Ehren der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands, des großen Lenin, und aller Gefallenen unserer Bewegung und des internationalen Proletariats. Ausgehend von unseren Erfahrungen der letzten zwei Jahre haben wir diesmal die Bandbreite unserer Aktionen in Quantität und Qualität noch weiter steigern können und so ein würdiges, nach vorne gehendes Gedenken organisiert.

Am Vortag der Demonstration führten wir mit unseren Genossen aus dem In- und Ausland eine maoistische Konferenz durch. Die internationalen Gäste von Tjen Folket aus Norwegen und der Parti Communiste Maoiste aus Frankreich berichteten in ihren Reden lebhaft von ihrer ideologischen Entwicklung, ihrer Geschichte und der Arbeit in ihren Ländern. Auch ein Grußwort der italienischen Maoisten der PCm wurde verlesen. Danach berichteten Genossen aus dem Westen, Norden und Osten Deutschlands von ihren konkreten lokalen Bedingungen, ihrem antifaschistischen Kampf, wie sie zum MLM kamen und dem Aufbau ihrer roten Jugendzirkel. Darauf folgte eine kurze Intervention des Jugendwiderstand, die einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben gab und die Notwendigkeit eines organisatorischen Sprunges für die rote Jugend betonte, auf dem Weg der Erfüllung des Vermächtnisses von Lenin, Liebknecht und Luxemburg. Danach wurde eine uns zugesandte mächtige Rede maoistischer Kommunisten verlesen, die den Weg der Revolution in Deutschland konkretisierte. Die Rede wurde von den Teilnehmern enthusiastisch aufgenommen und mit lauten Sprechchören „Ruhm und Ehre den Märtyrern!“ und „Alles für Volk, Klasse und Partei!“ beendet.

9. Januar 2018

Dessau: 4000 gegen den Mord an Oury Jalloh, Polizeigewalt und Rassismus

4000 Menschen demonstrierten am vergangenen Sonntag in der sachsen-anhaltinischen Stadt Dessau anlässlich des 13. Jahrestags der Ermordung von Oury Jalloh gegen den kaltblütigen Mord, Polizeigewalt und Rassismus. Der Asylbewerber verbrannte nach seiner Festnahme gefesselt in einer Zelle der Bullenwache. Seitdem decken sich Polizei und Klassenjustiz gegenseitig, verhindern jede wirkliche Aufklärung und das die Mörder zur Rechenschaft gezogen werden.

Ebenso kamen in den Vorjahren in der Dessauer Bullenwache auch die Männer Mario Bichtemann und Hans-Jürgen Rose unter fragwürdigen "Umständen" ums Leben. Die "besondere Formation bewaffneter Menschen" im Dienste der Bourgeoisie - Polizei - übt in Dessau besonders systematisch tödliche Gewalt gegen die untersten Teile der Klasse und des Volkes aus.

7. Januar 2018

Solidarität mit den proletarischen und revolutionär-demokratischen Teilen der Volksaufstände im Iran – nieder mit der imperialistischen Einmischung!

Seit Ende Dezember 2017 finden massive Aufstände in weiten Teilen des Irans statt, die sich gegen das reaktionäre iranische Regime richten und sich gegen verschiedene Symptome des bürokrat-kapitalistischen Systems im Iran positionieren, welches zu viel Armut, Arbeitslosigkeit und inflationären Lebensmittelpreisen führte. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt offiziell bei 28,8 % und viele Studenten mit Universitätsabschlüssen finden keine Arbeit.

Während den Aufständen wurden Parolen wie „Tod dem Diktator“ und „Brot, Wohnraum, Freiheit!“ oder „Brot, Arbeit, Freiheit!“ gerufen. Das repressive und reaktionäre iranische Regime reagierte mit massiver Gewalt gegen die Aufstände und tötete offiziell mehr als 27 Menschen, die tatsächlichen Todesopfer müssen weit über den offiziellen Angaben liegen. Außerdem diffamierte das iranische Regime die Aufstände als komplett von außen gelenkte Aufstände der USA und der anderen imperialistischen Mächte.

Dieser Vorwurf ist nicht komplett aus der Luft gegriffen, gerade im Hinblick auf die mediale Unterstützung der USA und Israels bezüglich der aktuellen Aufstände und der Erfahrungen der letzten Jahre und Jahrzehnte mit imperialistischer Wühlarbeit, Zerrüttung und Zersetzung nicht genehmer Staaten, die bis dato in den Einflussbereich eines anderen Imperialisten gehörten – wie Ukraine, Lybien, Syrien...

4. Januar 2018

Heraus zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende – Ruhm und Ehre unseren Gefallenen!

"Es stirbt allerdings ein jeder, aber der Tod des einen ist gewichtiger als der Tai-Berg, der Tod des anderen hat weniger Gewicht als Schwanenflaum." Stirbt man für die Interessen des Volkes, so ist der Tod gewichtiger als der Tai-Berg; steht man im Sold der Faschisten und stirbt für die Ausbeuter und Unterdrücker des Volkes, so hat der Tod weniger Gewicht als Schwanenflaum. – Mao

Seit nunmehr 99 Jahren begehen wir den Jahrestag der Ermordung der Mitbegründer und Führer unserer Partei in Deutschland – Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg – sowie, wie es die von ihnen gegründete KPD wenige Jahre später in die revolutionäre Tradition mit einband, die Ehrung des großen Führers der sozialistischen Oktoberrevolution – Genosse Lenin – der ebenfalls im Januar verstarb. Sie bleiben auf ewig unvergessen. Was könnte es für einen eindrücklicheren Beweis geben, dass Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Wladimir Lenin für die Interessen der Arbeiterklasse und der Volksmassen starben und ihr Tod „gewichtiger als der Tai-Berg“ ist?

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren kommunistische Kämpfer und wichtige Führer unserer Bewegung. Sie opferten ihr Leben im revolutionären Kampf für die Diktatur des Proletariats in Deutschland. Sie stehen für den entschlossenen Einsatz gegen den imperialistischen Krieg und das Ausbeutersystem der Lohnsklaverei. Auf Befehl der SPD-Führung wurden sie nur wenige Tage, nachdem sie ihre wichtigste Handlung – die Gründung der Kommunistischen Partei – vollzogen hatten, durch die Reaktion heimtückisch ermordet.