14. September 2017

Plötzlich einig...

Gegen Jugend und Widerstand: Da sind sie sich plötzlich einig, die reaktionäre AfD-Spießerin und die liberale linksversiffte Zecke...

Egal wer gewinnt, die Arbeiterklasse verliert - und genau deshalb werden ausnahmslos alle bürgerlichen Wahlparteien weiter von den Leuten in den Vierteln angegangen werden.

Nieder mit allen Fraktionen der imperialistischen Bourgeoisie, ihrer Volksverarsche und ihrem Wahlschauspiel!

Keine Stimme diesem System - Organisiert den aktiven Wahlboykott!

11. September 2017

Zwei Kommentare zum 11. September

Wirklich schreckliches Lied, aber teilweise echt korrekter Text zum durch die imperialistische Propaganda ins kollektive Gedächtnis gebrannten "Weltuntergang" vom 11. September 2001:

"Dreitausend tote Menschen,
wie oft ist denn das schon passiert?
Irgendwo am Arsch der Welt,
das hat euch auch nicht interessiert
[...]
Wem immer ihr für alles die Schuld gebt,
ich habe keine Angst vor ihm
Ich fürchte mich nicht vor Osama Bin Laden
oder Saddam Hussein
Ich habe Angst vor dem Security-Service
der am Bahnhof die Leute schikaniert
Und die größte Gefahr geht aus von der Polizei,
die mich fast täglich kontrolliert

5. September 2017

Neukölln bleibt stabil – Neukölln wehrt sich!

Gestern Abend solidarisierten sich am U-Bahnhof Hermannplatz zunächst vier Leute mit einem Mann, der von BVG-Kontrolleuren schikaniert, festgehalten und an die Bullen übergeben werden sollte, weil er ohne Fahrschein unterwegs war.

"„Das Quartett soll die beiden Kontrolleure geschlagen, getreten und gekniffen haben“, teilte ein Polizeisprecher mit. Dann kamen 20 bis 25 Personen hinzu, die aber nicht den Kontrolleuren halfen, sondern die Angreifer anfeuerten." empört sich die Springerpresse.

Daran sieht man auch wieder sehr schön, wie die Frage ob es gerechte Gewalt gegen die Unterdrücker und Feinde des Volkes gibt, für große Teile der Massen in den Arbeitervierteln längst beantwortet ist.

Die BVG-Kontrolleure sind im allgemeinen Klassenverräter. Sie werden von ihrem Bonzen-Konzern in engster Kooperation mit den Bullen und mit Kopfgeldprämien auf die Jagd geschickt um das Volk zu schikanieren und sind direkt mitverantwortlich, für die unzähligen (zumeist jungen und immer armen) Berliner die wegen „Schwarzfahren“ in den Berliner Knästen verrotten.

Die Geschichte von gestern Abend hat auch ein Happy End:

„Kollegen der Kontrolleure kamen hinzu, wurden dann ebenfalls attackiert. Dadurch gelang dem Festgehaltenen die Flucht, auch die Angreifer und die Personengruppe konnten entkommen.“

Wenn das Volk zusammenhält und kämpft, wer will es aufhalten?

Nehmt euch daran ein Beispiel, helft euren Brüdern und Schwestern in allen Lebenslagen und schließt euch zusammen!

PS: Wir wissen das es auch unter den Kontrolleuren korrekte Elemente gibt, die ihre Seele noch nicht völlig an die Bourgeoisie verkauft haben und regelmäßig bewusst Jungs und Mädels aus dem Viertel und aus der Klasse entkommen lassen. Weiter so - wählt eure Seite!


Heulsusen-Artikel der BZ:
http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/quartett-will-schwarzfahrer-befreien-kontrolleure-verletzt

3. September 2017

Wahlboykotterklärung der FRSG aus Freiburg

"Mit jeder Wahl verlieren die Menschen die Hoffnung ein Stück mehr, während die faschistische Bewegung stärker wird. Das Volk will echte Lösungen für echte Probleme. Das Volk will eine Zukunft, in der es sich zu leben lohnt. Nur durch das Zurückschlagen bürgerlicher Illusionen, so wie dem Witz den sie Demokratie nennen, und durch das Errichten der Kommunistischen Partei können wir jene Vision einer Zukunft frei von Ausbeutung und Armut, frei von ökologischer Selbstzerstörung und imperialistischen Vernichtungskriegen; einer Zukunft in der die arbeitenden Massen die Chefetagen stürmen und endlich Kontrolle über ihr Leben erlangen, verwirklichen. Der Faschismus wird nicht dadurch geschlagen das man das „geringere Übel“ wählt und auch nicht durch konfuse Bündnispolitik. Faschismus schlagt man mit Kommunismus!"

Die Freiburger Revolutionäre Studiengruppe / Freiburg Revolutionary Study Group unterstützt unsere Initiative zum Wahlboykott 2017 und reiht sich damit ein in den Widerstand gegen die Farce, die Heuchelei und die demokratische Maskerade des deutschen Imperialismus. Wir begrüßen die Stellungnahme der Genossen, lest und verbeitet sie. Die Genossen stellen klar, wieso es nicht ausreicht in diesen Zeiten bloß "Gegen die AfD" zu sein und betonen die Notwendigkeit des Aufbaus der Kommunistischen Partei.

Geht nicht wählen - wehrt euch und kämpft!

Wahlboykotterklärung der Freiburger Revolutionären Studiengruppe:

Ende September werden wir die Rückkehr des größten bürgerlichen Theaterspiels in der Bundesrepublik Deutschland erleben: Die Bundestagswahl. Die Freiburger Revolutionäre Studiengruppe unterstützt die Wahlboykott-Initiative vom Jugendwiderstand​, um eine proletarische Linie in Bezug auf dieses Thema ins Bewusstsein der Massen zu bringen.

FÜR EINEN AKTIVEN WAHLBOYKOTT

Unser Leitspruch für den Wahlboykott ist: „Egal wer gewinnt, die Arbeiterklasse verliert!“ Die Geschichte zeigt uns, dass die Ausbeutung und die täglichen Nöte der Arbeiterklasse, die imperialistischen Kriege und Gewalttaten sich nur verschlimmern werden – egal welche Wahlpartei gewinnt. Natürlich weiß das niemand besser als der harte Kern des Proletariats, der Teil der Arbeiterschaft, der am meisten ausgebeutet ist und zu einem Leben in Unsicherheit verdammt ist. Ganz egal welche Partei gewinnt – diese Menschen werden sich immer am unteren Ende der Gesellschaft wiederfinden. Denn es ist ihre intensive Ausbeutung durch die Herrschenden, die das System am Laufen hält. Und das wird sich nicht ändern, gleichgültig, welche Karrieremacher die politische Macht im System übernehmen, selbst wenn sie sich mit einem roten Deckmantel tarnen.

28. August 2017

Bilder aus dem aktiven Wahlboykott (Berlin-Neukölln)

Der Widerstand gegen die Wahlfarce der Bourgeoisie nimm an Fahrt auf.

Die Straßen unseres Landes sind erneut zugemüllt mit der abstoßenden Wahlpropaganda der bürgerlichen Lügner und Betrüger aller Parteien. Doch das Volk lässt sich immer weniger von den Herrschenden verarschen und auch der aktive Wahlboykott der Jugend entwickelt sich in allen Teilen der Republik. Wir haben aus dem roten Neukölln erste Einsendungen mit Bildern von aktiver Wahlsabotage bekommen, die sich direkt oder indirekt gegen die anstehende Bundestagswahl richten. Lasst uns gerne auch Bilder vom aktiven Boykott aus euren Städten und Dörfern zukommen, die wir dann bei Gelegenheit veröffentlichen werden!

Boykottiert die Wahlen der Bonzen!
Geht nicht wählen – wehrt euch und kämpft!


Checkt zur Frage des Wahlboykotts unsere politische Erklärung zur Abgeordnetenhauswahl aus dem letzten Jahr!



















Mehr Bilder:

18. August 2017

RACHE FÜR THÄLMANN!

Auf nach Spandau! Die Faschisten wollen in wenigen Stunden unter scheinheiligen Parolen durch unsere Stadt und das Arbeiterviertel Spandau laufen. Sie fordern „Rache für Hess“, eine Witzfigur seiner Zeit und gleichzeitig faschistischer Völkermörder, der im stolzen Alter von 93 Jahren verreckte.

Gestern jährte sich ein um Welten bedeutenderer Todestag. Gestern vor 73 Jahren wurde der unbeugsame, kommunistische Führer der deutschen Arbeiterklasse von den Hitler-Faschisten ermordet: Ernst Thälmann.

Wir führten an diesen Tag seines Märtyrertums eine unangemeldete Kundgebung mit Fackeln und Bengalos vor seinem Denkmal im Berliner Thälmann-Park durch, verlasen eine Rede über sein Leben und Wirken und schlossen mit den Sprechchören „Ruhm und Ehre den Märtyrern!“, „Ihr Vermächtnis, unser Kampf – Jugend leistet Widerstand!“ und „Ernst Thälmann – lebt im Kampf!“.

Ihm und allen Märtyrern unserer Bewegung schwören wir Rache. Und diese Rache liegt im Kampf! Auf nach Spandau, bekämpft die faschistischen Ratten, die Todfeinde der Arbeiterklasse und des Volkes!

Hass und Tod der Reaktion!
Rache für Thälmann!



12. August 2017

Kein Rudolf-Hess-Gedenkmarsch in unserer Stadt!

Am 19. August wollen die Faschisten ihren "Rachewillen" für Rudolf Hess in Spandau und Charlottenburg demonstrieren. Behaltet das Datum im Kopf.

„Brauner Wellensittich entflogen. Abzugeben Reichskanzlei“, spottete das Volk, als der Stellvertreter Hitlers, mit den buschigen Augenbrauen gegen den Willen und den Plan seiner Parteifreunde am 10. Mai 1941 nach England flog um über einen Frieden mit Deutschland zu verhandeln. Ein solcher Frieden war keinesfalls ein edles Motiv, sondern viel mehr ein antisowjetisches Bündnis zwischen Deutschem Reich und britischem Empire gewesen. Doch die Engländer wollen mit Hess nicht verhandeln. Schnell merken sie was für einen unqualifizierten Dilettanten sie da eigentlich vor sich sitzen haben, als sie tiefer in die Materie der Verhandlungen einsteigen wollen und sie einen ahnungslosen Hess, der schlecht bis nicht unterrichtet über die geopolitischen Pläne seines Vaterlandes ist, ins Stammeln bringen.

8. August 2017

Aktionen zur Märtyrergedenkwoche der indischen Revolution

Über 15.000 Gefallene, Märtyrer der neudemokratischen Revolution, hat der Volkskrieg in Indien bereits gefordert. Sie gaben ihre kostbaren Leben für die edelste Sache, für die ein Mensch sein Leben geben kann: für die Befreiung des Volkes von der Ausbeutung und Unterdrückung durch den Imperialismus und für eine goldene Zukunft im Kommunismus. Wir folgten dem Aufruf der Kommunistischen Partei Indiens (Maoistisch) zur Feier der Märtyrergedenkwoche. Dabei machten wir im proletarischen Viertel Berlin-Neukölln neben angebrachten Tapeten, Wandzeitungen und Tags mehrere unangemeldete Kurzkundgebungen, bei denen Reden verlesen und mehrere hundert Flugblätter verteilt wurden. So wurde der medial verschwiegene Kampf der indischen Kommunisten in unserem Viertel popularisiert und zu den Massen gebracht.

Ruhm und Ehre den Gefallenen!
Vorwärts in der neudemokratischen Revolution!
Sieg dem Volkskrieg!


Nachfolgend das verteilte Flugblatt:


ES LEBE DER GERECHTE KAMPF DES INDISCHEN VOLKES! 
DIE MÄRTYRER SIND UNSTERBLICH!

Was ist in Indien los?


Die bürgerlichen Medien stellen Indien gemeinhin als „Größte Demokratie der Welt hin“. Das ist eine dreiste Lüge. Im Dienst fremder Mächte gibt es in Indien eine Klasse von reichen Kompradoren, welche das Volk und die unschätzbaren natürlichen Reichtümer Indiens bis aufs Blut auspressen. Vor allem die indigenen Völker des Landes – die Adivasi – werden wegen der reichen Rohstoffvorkommen in den Stammesgebieten aus ihrer Heimat vertrieben, vergewaltigt und ermordet. Indien war nie und ist nicht selbstbestimmt und frei. Indien ist ein abhängiges Land, an dessen Spitze die gewissenlosesten Bestien sitzen, die man sich vorstellen kann, um es im Dienst der westlichen Imperialisten auszubeuten. Konkret der seit 2014 im Amt sitzende Hindufaschist Narenda Modi, dessen Amtsantritt vor allem auch die Unterdrückung der sogenannten „Kastenlosen“ (laut einer strengen und reaktionären Auslegung des Hinduismus Menschen von geringerem Wert) und der nicht hinduistischen Religionen des Landes, zum Beispiel der zahlreichen Muslime, verschärfte.

2. August 2017

Werner Seelenbinder lebt im Kampf!

Gestern begingen wir den 113. Geburtstag des Genossen Werner Seelenbinder, besuchten seine Gedenktafel in der Neuköllner Thomasstraße und seine kleine Gedenkstätte auf der nach ihm benannten "Werner-Seelenbinder-Kampfbahn" bzw. dem "Werner-Seelenbinder-Sportpark". Dort führten wir eine Andacht durch und hielten eine Rede. Danach gingen wir gemeinsam zum Kampfsport, wo wir ebenfalls den Kämpfer, Kommunisten und Sportsmann Seelenbinder würdigten.


Für Werner!

Wir, als deutsche Revolutionäre und Antifaschisten gedenken heute, an seinem Geburtstag, einem unserer Vorbilder und Helden. Einem aus unseren Reihen. Einem mit dem wir den Stadtteil, den Hass, die Träume, die Klasse und den Sport gemeinsam haben: Werner Seelenbinder.

Werner war ein wahrer Sohn unserer Klasse. Geboren wurde er am 2. August 1904. Die Mutter zog mit ihm von Stettin nach Berlin-Friedrichshain und schon früh war es bitterste Armut, die das Leben der Seelenbinders prägte. Bittere Armut auf der einen und harte Arbeit auf der anderen Seite. Werner arbeitete als Hilfstischler, Hotelpage und als Hausdiener in einer Fabrik um Geld nach Hause zu bringen. Erst viel später erhielt er eine feste Anstellung als Transportarbeiter in einem AEG-Betrieb.

Es war eben dieses Leben, welches ihn in unsere Reihen brachte. Er studierte Marx und Lenin und folgte dem Befehl der Klasse und schloss sich den Kommunisten an. Seine Freunde beschrieben ihn als fair, bescheiden, risikobereit und mit einem unbändigen Gerechtigkeitsgefühl ausgestattet. Nicht nur politisch, sondern auch menschlich und von seinem ganzen Wesen her: Er war ein Revolutionär durch und durch.
Den Ausgleich zu den Pflichten in seinem Leben fand Werner beim Kraftsport und beim Ringen. Er begann 1917 beim Arbeiter-Athletenclub "Eiche", einem Verein für Ringen und Gewichtheben. Er konzentrierte sich auf den Ringkampf und startete für den Sportclub "Berolina", hier in Berlin-Neukölln.

20. Juli 2017

Interview mit Genossen aus Finsterwalde

Wir wollen auf folgendes Interview aufmerksam machen, welches die Genossen vom Kommunistischen Aufbau (KA) mit den anarchistischen Genossen der Gruppe "Proletarische Autonomie" aus Finsterwalde führten, weil wir es, trotz marginaler Widersprüche zu manchem Gesagten, richtig gut und lehrreich finden.

Richtig gut, weil es auf viele Schwächen antifaschistischer Dorf- und Kleinstadtpolitik hinweist, welche es oft nicht schafft sich mit den Volksmassen vor Ort zu verbinden und, im Jargon der Finsterwalder Genossen gesprochen, Basisarbeit zu machen.

Hervorzuheben ist die kompromisslose Haltung der Genossen nicht nur den Faschisten gegenüber, sondern auch gegenüber dem Staat, ganz im Gegensatz zu diversen anderen Antifa-Gruppen, welche sowohl ihre "No Nation" Grundsätze, ihr inhaltliches Profil, als auch ihre militante Praxis sehr gern über den Haufen werfen, wenn es an die Spendentöpfe geht.

Die Genossen machen klar was man mit einer konsequent revolutionären Haltung durchsetzen und verteidigen kann und sie können darauf stolz sein.

Organisiert den kämpfenden Antifaschismus!
Tod dem Faschismus - Freiheit dem Volk!


"Wenn man in einer Kleinstadt wie Finsterwalde politische Ansicht vertritt und der Gegner das weiß, hat man Möglichkeit wegzuziehen, die politische Position aufzugeben oder den Kampf zur Erhaltung bis zum letzten Punkt durchzuziehen.
Der Standard in 90er Jahren war es, Türen einzutreten und Faschos in ihren Wohnungen zu überfallen. Bestimmte faschistische AktivistInnen/Kader, die sich vor Ort entwickelt hatten, mussten dann wegziehen. Die Machtfrage hat sich dann nochmal zwischen 1999 und 2003 gestellt, wo gezielt Fahrzeuge von Kadern angezündet wurden. Generell wurde versucht, einen Angstraum für Neonazis zu schaffen."

http://komaufbau.org/uberleben-in-der-braunzone-interview-mit-der-gruppe-proletarische-autonomie/

Website der Proletarischen Autonomie: https://proletarischeautonomie.noblogs.org/